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Mona:

Wien, M?rz 2003

"Was machst du da??" Aprupt blieb sie stehen, kaum dass sie die T?r zum Hotelzimmer hinter sichgeschlossen hatte. Er sah nicht auf zu ihr, sondern packte weiter seine Sachen aus dem Schrank in einen kleinen schwarzen Koffer. "Du packst?? Warum?" Als er immer noch nicht aufsah, lief sie zu ihm und packte seine eiskalten H?nde. "Sieh mich an!! Warum packst du? Du verl??t mich?! Warum? Verlass mich nicht, bitte!"
Langsam hob er den Kopf und sein Blick fing sich mit dem ihren. Ihre Augen glitzerten rot von Tr?nen. "Cherie, ich muss weg hier. Sie wissen das ich hier bin, dass ich mich nicht vorgestellt habe, und dass ich gesucht werde. Ich muss weg hier, oder sie werden mich t?ten. Das verstehst du doch, oder, Liebes?" "Aber..." "Psssst..." Sanft legte er ihr einen Finger auf die Lippen und lie? sie dadurch verstummen.
"Ich muss weg, daran l?sst sich nichts ?ndern. Aber, wir werden uns wiedersehen, Liebes, ich verspreche es dir. Wir sehen uns wieder, auch wenn es dauern kann. Ich werde dich finden."
"Aber was soll ich dann machen? Ich bin dann ganz alleine hier. Ich ertrage diese Stadt nicht alleine!"

Eine rote Tr?ne lief ?ber ihre Wange, als sie sich auf die Bettkante fallenlie? und die Augen niederschlug. Er kniete vor sie und nahm ihre H?nde, f?hrte sie an seine Lippen und k?sste sie kurz und sanft. "Du hast recht, diese Stadt ist nichts mehr f?r dich. Ich sehe es jede Nacht in deinen Augen, wie sehr dich die Erinnerung qu?lt. Bleib nicht hier. Geh zur?ck nach N?rnberg, dort geh?rst du hin."
"Aber dort..." "Ja, ich wei?, auch dort schmerzt die Erinnerung. Aber du hast dort noch etwas zu erledigen. Und ich wei?, du wirst keine Ruhe finden, bis es getan ist."

Entz?rnt sprang Mona auf und lief durch das kleine Zimmer. Am Fenster mit dem Blick auf die Oper blieb sie stehen und sah kurz hinaus auf die Lichter der Stadt. Dann drehte sie sich um, die Augen blitzend vor Zorn. "Sie haben mich gedem?tigt bis aufs Blut! Sie haben mich blo?gestellt, vor allen! Sie haben alles zerst?rt was mir etwas bedeutet hat! Und Silvia, sie hat mich verraten, verkauft! Ich kann nicht zur?ck, ich kann nicht zur?ckkehren und mein Knie vor ihnen beugen, unterw?rfig wie ein Hund! Das kannst du nicht verlangen, nein!"
Langsam trat er zu ihr. "Oh doch, das kannst du. Und du wirst es. Keiner dort kann dich dem?tigen, mein Liebes. Keiner dort hat solche Macht ?ber dich, als dass er das k?nnte. Du kannst und wirst dein Knie vor ihnen beugen, denn es ist der einzige Weg, dort wieder unter zu kommen. Vergi? nie, Cherie, sie k?nnen dich dazu zwingen, deine Knie vor ihnen zu beugen, aber sie k?nnen dich nicht dazu zwingen, deinen Geist vor ihnen zu beugen. Er ist frei von allen Zw?ngen, und so stark, so stark... Auch Silvia hat nicht die Macht dazu... Geh zur?ck."
Der Zorn in ihren Augen schwand, und beinahe konnte er sehen, wie sie vor seinen Augen in sich zusammenfiel. Ihre Augen verloren den Glanz und blickten stumpf durch ihn hindurch, ihre Haut wirkte noch blasser als sonst. "Ich kann nicht," fl?sterte sie leise. "Ich kann nicht... Ich kann nicht! Ich kann ihnen nicht unter die Augen treten, ich k?nnte es nicht ertragen...."
Sie warf sich in seine Arme und er hielt sie sanft fest. "Oh doch, du kannst das, mein Liebes. Tu es f?r mich, denn ich wei? es wird dir helfen. Aber vor allem tu es f?r dich... Geh zur?ck." "Ja, ja, ich werde es tun... Ich gehe..."
"Und vergi? niemals mein Liebes, du bist nicht allein. Hier," er strich ihr sanft ?ber den Kopf,"bin ich immer bei dir."
12.2.04 21:31
 



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