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Andokai - Sturmt?nzerin

VI

?? ich lief die ganze Nacht hindurch, ich wei? nicht wo ich die Kraft daf?r herbekam. Im Morgengrauen traf ich einen H?ndler der auf dem Weg nach Throal war und im Tausch gegen meine Halskette nahm er mit auf seinem Wagen mit bis vor die Tore der Stadt. So kam ich hierher.?
Lorlon Gendsen hatte der Geschichte seines Gastes aufmerksam gelauscht ohne sie auch nur ein einziges Mal zu unterbrechen. Sie hatte ihm alles erz?hlt, jede Einzelheit des Geschehenen, das f?hlte er, jedes schreckliche Detail, auch wenn es sie in Bedr?ngnis bringen konnte.
Er betrachtete das M?dchen, das zum ersten Mal seit sie bei ihm aufgetaucht war wieder bei vollem Bewusstsein war. Sie war immer noch blass, so blass, dass sie in den wei?en Kissen beinahe verschwand und sie war d?nn geworden. Ihre Augen blickten stumpf, keines der goldenen F?nkchen die er an jenem Tag in ihrem Dorf so bewundert hatte war mehr zu sehen.

Vor einer Woche hatte sie pl?tzlich vor seiner T?re gestanden, ein schmutziges H?ufchen Elend dass in seinen Armen zusammengebrochen war. Der offene Bruch an ihrem Arm war eine einzige gro?e eiternde Wunde, sie hatte hohes Fieber und war kaum mehr f?hig ein Wort hervor zu bringen.
Der von Lorlon sofort herbei geholte Heiler hatte sich gut um sie gek?mmert, sie war dennoch noch tagelang in Fiebertr?umen gelegen. Eine Sache des Geistes, so hatte der Heiler ihm erkl?rt, und dies zu richten l?ge leider nicht in seiner Macht.
Erst seit dem heutigen Tag war sie wieder klar genug bei Bewusstsein um zusammenh?ngende sinnvolle Dinge zu berichten.
Lorlon hatte ihr noch Zeit lassen wollen, bis er fragen wollte was passiert war, doch bereits bei seinem ersten Besuch bei ihr hatte sie ihm alles erz?hlt, alles was geschehen war.
Nun lag sie in ihrem Bett und sah ihn an mit gro?en Augen, ?ngstlich aus dem blassen Gesicht heraus. Sie sah aus wie ein kleines Kind das seine gerechte Strafe erwartete und doch Angst davor hatte.
Beruhigend fasste er ihre Hand und l?chelte sie an.
?Keine Sorge Andokai, ich glaube du hast das Rechte getan, du hattest keine Wahl. Und du hast das Rechte getan zu mir zu kommen. Du bist immer willkommen hier als meine Sch?lerin. Sturmt?nzerin? welch ein passender Name.?
Und Freunde erf?llte sein Herz als er in ihren Augen die kleinen F?nkchen pl?tzlich wieder blitzen sah.

29.7.05 20:02


Andokai - Sturmt?nzerin

V

Der Abend war schon weit fortgeschritten als Andokai sich schlie?lich in einer Ecke des Schuppens schlafen legte.
Lange hatte sie versucht mit Hilfe einer alten Harke eines der Bretter zu l?sen oder kaputt zu schlagen, doch es zeigte keine Wirkung und der Schmerz in ihrem gebrochenen Arm wurde schlie?lich so schlimm, dass jede Bewegung ihr Tr?nen in die Augen trieb. Auch f?hlte sie sich mit jeder Bewegung schw?cher und schw?cher, so dass sie schlie?lich kaum noch einen Fu? vor den anderen setzen konnte.
Ersch?pft schlief sie in der hintersten Ecke ein.
Sie erwachte durch Stimmen die sich der T?r n?herten und schlie?lich davor stehen blieben. Sie erkannte ihren Vater und auch Jiftach.
Jetzt kommt er mich zu holen und ihn zu heiraten war der einzige Gedanke der ihr durch den Kopf scho?.
Ged?mpft drang ihres Vaters Stimme zu ihr. ?Nun mein Sohn, dann geh jetzt rein und tu was wir besprochen haben. Zeig ihr was es hei?t ein Weib zu sein und seinem Mann zu gehorchen.? Ihr Vater war schon wieder betrunken, dass konnte sie an der leichten Unsicherheit in seiner Stimme erkennen, doch was um alles in der Welt er meinte konnte sich nicht verstehen. Holten sie sie jetzt ab, musste sie jetzt die Frau dieses Monsters werden?
Jiftach antwortete nur mit einem d?mmlichen Kichern.
?Komm dann zur?ck ins Haus, mein Sohn, wenn du alles erledigt hast, dann besprechen wir alles weitere. Viel Gl?ck!? Sie h?rte ein Ger?usch als w?rde ihr Vater Jiftach auf die Schulter klopfen, dann entfernten sich seine schleppenden Schritte.
Augenblicke sp?ter h?rte sie den Schl?ssel im Schloss und die T?re ?ffnete sich. In der T?r stand die massige Silhouette Jiftachs, in der erhobenen Hand hielt er eine ?llampe. Schnell verschloss er die T?r hinter sich und steckte den Schl?ssel in seine Hosentasche.
Andokai verkroch sich tiefer in ihre Ecke, doch gleichzeitig wusste sie dass es sinnlos war. Seufzend erhob sie sich.
?Was willst du Jiftach? Wartet drau?en bereits der Priester um uns zu verm?hlen? Bist du gekommen mich zu holen??
Jiftach hatte in einer vollkommen anderen Ecke des Raumes nach ihr gesucht und fuhr jetzt erschrocken herum. Sein Blick wanderte die schlanke Gestalt seines Gegen?bers hinunter und wieder hinauf. Ihm schien zu gefallen was er sah, denn sie sah die Begierde in seinen Augen aufblitzen. Anscheinend schien es ihn kein bisschen zu st?ren, dass seine ?Braut? blut?berstr?mt und leichenblass auf schwankenden Beinen vor ihm stand.
?Da wartet gar niemand. Ich heirate dich nicht, bevor du nicht mein bist und zahm wie ein L?mmchen. Also werde ich dich b?ndigen m?ssen.? Er stellte die Lampe auf einem alten Handwagen ab und ging auf sie zu.
Sie wich zur?ck so weit sie konnte, doch schon nach wenigen Schritten stand sie mit dem R?cken zur Wand.
Jiftach grinste und griff nach ihrem Arm, umklammerte den geschundenen Unterarm mit eisernen Griff. Sie gab ihm nicht die Genugtuung zu schreien, nur ein leises St?hnen entwich ihren leichenblassen Lippen. Er dr?ckte sie gegen die Wand, presste sich an sie, packte mit der anderen Hand ihr langes Haar und riss ihren Kopf zur?ck so dass sie ihn ansehen musste. ?Hab dich,? feixte er h?misch bevor er seinen Mund auf den ihren presste.
Eisesk?lte breitete sich in ihrem ganzen K?rper aus, als ihr mit einem Mal wirklich klar wurde, was hier vor sich ging und wozu ihr Vater gerade diesem Monster seinen Segen gegeben hatte.
Jedes Gef?hl von Schw?che wich aus ihrem K?rper, sie f?hlte keinen Schmerz mehr, nur noch ein Gedanke beherrschte ihren ganzen Geist. Sie musste weg hier, so schnell wie m?glich und mit allen Mitteln.
Jiftach presste weiter seine fleischigen Lippen auf die seinen, und sie begann mit ihrer freien Hand nach der Harke zu tasten, die irgendwo neben ihr an der Wand lehnen musste. Seine Pranke l?ste sich von ihrem Haar, wanderte ?ber ihre Schulter auf ihre Brust und blieb dort liegen.
Da war er, der raue Holzgriff der Harke. Fest umklammerte sie ihn, und als seine Hand erneut begann zu wandern, nahm sie all ihre Kraft zusammen und rammte ihm den Griff in seine Flanke. Pfeifend entwich die Luft seinem Brustkorb und er sackte vor ihr in die Knie.
Nur einen winzigen Augenblick lang z?gerte sie, bevor sie ein zweites Mal ausholte, nun richtig weit, und die stumpfe Seite des Metallger?tes auf seinen Hinterkopf niedersausen lie?. Sein K?rper sank regungslos zur Seite und prallte gegen den Handwagen, der polternd umfiel und die ?llampe mit sich riss. Klirrend zerbrach sie auf dem Boden und in Sekundenschnelle fing das am Boden verteilte alte Stroh Feuer.
Andokai stand augenblicke lang reglos da, starrte auf das Blut das aus Jiftachs Ohr tropfte und konnte nicht glauben was sie gerade getan hatte. Erst die Hitze des immer gr??er werdenden Feuers l?ste sie aus ihrer Starre.
Der Schl?ssel! Sie musste sofort an den Schl?ssel kommen, sonst w?rde sie hier drin bei lebendigem Leibe verbrennen!
Angewidert drehte sie Jiftachs leblosen K?rper um und durchsuchte seine Taschen, bis sie endlich den schmucklosen kleinen Silberschl?ssel in H?nden hielt.
Das Feuer z?ngelte nach ihrem Saum und versengte Str?hnen ihres Haars als sie hindurchlief und mit zitternden H?nden die T?r ?ffnete.
Nach zwei Schritten aus der H?tte kam ihr bereits ihr Vater entgegen. Anscheinend war er doch nicht in das Haus zur?ckgegangen, sondern hatte in der N?he gewartet ob Jiftach seinen Auftrag auch wirklich erf?llen w?rde.
?Andokai, was hast du getan?!? H?nderingend betrachtete er die H?tte aus der bereits von allen Seiten die Flammen hochloderten.
?Vater, was hast du nur getan? Bei den G?ttern, wie konntest du nur? Ich bin doch dein Kind, ich bin doch deine kleine Tochter!? Tr?nen der Fassungslosigkeit liefen ihr ?ber die Wangen, doch ihr Vater hatte keinen Blick daf?r.
?Du hast sie angez?ndet! Wie konntest du nur! Nein, du bist nicht meine Tochter, ich habe keine Tochter mehr!? Er schleuderte ihr die Worte ins Gesicht und spuckte dabei vor ihre F??e.
Augenblicke lang stand sie vollkommen regungslos und starrte diesen Menschen an, diesen Menschen, den sie ihren Vater genannt hatte, und den sie mehr geliebt hatte als alle anderen. Sie konnte es kaum glauben, dass sie jemals ?berhaupt so etwas wie Liebe empfunden hatte, denn sie f?hlte nur noch Hass in sich, unendlichen Hass.
?Dann,? sagte sie, mit so eiskalter Stimme, dass Iljoscha trotz des lodernden Feuers fror, ?habe ich also auch keinen Vater mehr.?
Vom Dorf her kamen laute Stimmen n?her, laute Warnrufe ert?nten.
Andokai drehte sich um und rannte in den Wald, immer weiter und weiter, ohne sich auch nur ein einziges mal umzudrehen.
Pl?tzlich aufkommende Windb?en zerrten an den B?umen und vom Horizont her erklang ein tiefes Donnergrollen, das dem Dorf schnell n?her kam.
29.7.05 20:02


Andokai - Sturmt?nzerin

IV

Das erste was sie f?hlte war Schmerz. Stechender Schmerz in ihrem linken Arm und ein Wuseln wie von Millionen von Ameisen auf der Haut. M?hsam ?ffnete sie die Augen. War sie am Feuer eingeschlafen und eine Kolonie Ameisen hatte sich aus dem Wald den Weg zu ihr gebahnt und war ?ber ihren Arm hergefallen? Nein, sie war nicht im Wald, es war ein Geb?ude, aus groben Holzbrettern zusammengenagelt. Einzelne Sonnenstrahlen fielen durch die Ritzen in den Raum und lie?en den tanzenden Staub sichtbar werden. Vorsichtig, sorgsam bem?ht den Schmerzenden Arm nicht zu belasten setzte sie sich auf und sah sich um und dann wusste sie wo sie war. Es war der Ger?teschuppen ihres Vaters, am Rande des Dorfes gelegen, der schon lange nicht mehr benutzt wurde.
Aber wie war sie nur hierher gekommen und warum? Und wo kam das ganze Blut her, das an ihren Kleidern klebte?
Die letzte Frage konnte sie am schnellsten beantworten, denn als sie in ihr Gesicht und an ihren Hinterkopf griff, erf?hlte sie schnell drei gro?e schmerzhafte und noch immer leicht blutende Platzwunden. Auch durch den ?rmel ihres Kleides an ihrem linken Arm sickerte Blut. Vorsichtig schob sie den Stoff zur Seite und als sie den wei?en Knochen durch die Haut und das rote Blut schimmern sah, musste sie sich ?bergeben.
Ersch?pft lie? sie sich zur Seite fallen und w?hrend sie dalag und die bunten Lichter vor ihren Augen endlich wieder verschwanden, kam langsam die Erinnerung an den Abend wieder, an ihren Vater und Jiftach und ihre Mutter und die schrecklichen Dinge die ihr Vater sagte.
Sie konnte nicht glauben, dass er es ernst meinte, doch ebenso wenig h?tte sie glauben k?nnen, dass er sie jemals absichtlich ernstlich verletzen w?rde. Zwar hatte er sie schon ?fters geschlagen, doch dies hier war etwas anderes als eine Faust ins Gesicht. Schlimme Kopfschmerzen machten ihr jeden Gedanken schwer, sie f?hlte sich so schwach und zittrig als h?tte sie seit Tagen nicht gegessen und ihr Arm sendete bei jeder kleinsten Bewegung peinigende Schmerzwellen durch ihren gesamten K?rper.
Sie hatte keine Ahnung wie lange sie dort gelegen hatte, bis sie endlich die Kraft fand, auf zu stehen. Sie pr?fte die beiden T?ren, doch beide waren abgeschlossen. Fenster hatte das kleine H?ttchen keine.
In ihrer Verzweiflung begann sie an jeder einzelnen der zahllosen Latten die die W?nde bildeten, zu r?tteln und gegen sie zu treten, doch die Schreiner des Dorfes waren gut und keine lockerte sich. Auch durch einen Hebel lie? sich keine der Latten auch nur ein kleines St?ck entfernen.
Ersch?pft sank sie wieder zu Boden und weinte lautlose Tr?nen. Irgendwie musste es doch m?glich sein hier raus zu kommen. Ihr Vater durfte sie nicht zwingen Jiftach zu heiraten, niemals konnte sie dieses Scheusal, dieses Monster heiraten. Sie musste hier raus kommen und mit ihrem Vater reden, ihn zur Vernunft bringen. Sie war sein kleines M?dchen, er w?rde sicher mit sich reden lassen. Irgendwie w?rde alles wieder in Ordnung kommen, irgendwie?

Sie war immer noch tief in Gedanken versunken, so h?rte sie nicht dass jemand sich dem Schuppen n?herte, sondern erst als ein Schl?ssel im Schloss herumgedreht und die T?r ge?ffnet wurde.
Andokai blinzelte gegen den grellen Sonnenschein drau?en an und erkannte die Silhouette ihrer Mutter im T?rrahmen. Dann betrat Aljanka den Schuppen, schloss die T?r hinter sich ab und steckte den Schl?ssel ein. Sie w?rdigte ihre Tochter keines Blickes, ging nur in ihre Richtung und stellte die Sch?ssel etwa einen Schritt von ihr entfernt ab. Dann machte sie anstallten sich wieder umzudrehen und zur?ck zu gehen.
Andokai stand auf so schnell sie konnte und fasste ihre Mutter an der Schulter. ?Mama? Mama bitte! Du musst mir helfen! Bitte hilf mir hier raus damit ich mit Papa sprechen kann! Oder sprich du mit Papa damit er mich wieder raus l?sst! Bitte Mama!?
Ihre Mutter stie? ihre Hand weg und wandte Andokai erst jetzt ihr Gesicht zu. Ein Auge war dick blauviolett verquollen und die Lippe war aufgesprungen. Andokai atmete tief durch. ?Mama, es tut mir leid, wirklich. Bitte, lass mich hier raus, dann kann ich alles wieder gut machen.?
Aljanka ma? sie mit kaltem Blick. ?Dein Vater wird schon alles wieder in Ordnung bringen. Du wirst ihn heiraten ob du willst oder nicht. Ansonsten verm?hle dich doch mit deinem Grab. Ich habe dann keine Tochter mehr.? Sie wandte sich um und verlie? ohne einen weiteren Blick zur?ck den Schuppen, den sie gr?ndlich von au?en wieder verschloss.
Andokai stand wie erstarrt, sie konnte es kaum glauben, was soeben geschehen war. Und doch war es geschehen. Sie konnte nicht einmal mehr weinen, so leer f?hlte sie sich, als sie sich zur?ck in ihre Ecke setzte. Drau?en wurde es langsam dunkel.
?Dann,? fl?sterte Andokai zu sich selbst, ?habe ich also keine Mutter mehr.?
29.7.05 20:01


Andokai - Sturmt?nzerin

III

?Aber mein Sch?tzchen, mach dir keine Sorgen, ich bin dir nicht b?se. Komm setzt dich hin, meine Kleine, und nimm einen Bissen, du bist sicher hungrig.? Iljoscha dr?ckte seine Tochter in den Stuhl, setzte sich neben sie und deutete Aljanka, etwas zu essen und trinken zu bringen.
Andokai war so erstaunt und verwirrt, dass sie noch immer kein Wort herausbrachte.
Vor wenigen Minuten hatte sie das elterliche Haus erreicht und war das Spalier hinauf und durch das Fenster im ersten Stock in ihr Zimmer geklettert. Doch als sie die Lampe entz?ndete, sa? pl?tzlich ihr Vater in dem Stuhl neben ihrem Bett und sah sie an.
Doch anstatt sie anzuschreien, zu beschimpfen oder zu bestrafen umarmte er sie freudestrahlend, nahm sie am Arm und f?hrte sie nach unten, wo ihre Mutter noch immer oder schon wieder in der K?che stand.
Ihr Vater war betrunken, das sah und roch sie, doch das alleine war keine Erkl?rung f?r seine gute Laune. Eigentlich h?tte er toben m?ssen, doch er strahlte nur.
?Es war zwar sehr unh?flich von dir, Ralnus und Jiftach einfach so stehen zu lassen, aber die beiden nahmen es dir nicht ?bel. Ich habe ihnen gesagt, dass du vor lauter Freude und Nervosit?t vollkommen au?er dir warst und vor lauter Scham ?ber deinen Zustand weggelaufen bist. Und nat?rlich konnte Jiftach seiner Braut deswegen nicht b?se sein.?
Ihr Vater strahlte sie weiterhin an und Andokai brauchte einen Moment bis sie verstand was er gerade gesagt hatte.
Dann drehte sich pl?tzlich alles um sie, im ersten Moment dachte sie, sie m?sste sich sofort ?bergeben, ihr Kopf schien zu platzen. Sie, Jiftachs Braut? Ihr Vater hatte die Hochzeit vereinbart? Mit Jiftach?
?Ist nicht eine gute Nachricht mein Sch?tzchen? Entschuldige dass ich dich damit so ?berfalle, du wei?t sicher gar nicht was du sagen sollst vor lauter Gl?ck, dass dein Vater eine so gute Partie f?r dich gemacht hat. Sein Vater ist der reichste Bauer in der ganzen Umgebung und es wird unser Ansehen steigern wie nie zuvor. Ich werde den Laden um einiges vergr??ern k?nnen, nein, m?ssen! Ist das nicht wundervoll dass du schon bald Jiftach heiraten wirst??
Andokai h?rte kaum was ihr Vater zu ihr sagte, sie f?hlte sich taub und gleichzeitig so schmerzerf?llt, sie klammerte sich haltsuchend an die Tischplatte bis die Kante sich tief in ihr Fleisch schnitt und der Schmerz ihren Blick wieder freigab. Sie suchte den Blick ihrer Mutter doch diese wich ihrem aus. Aljanka wusste was ihre Tochter von der Hochzeit hielt, doch Iljoscha hatte entschieden und es war das Beste f?r alle.
?Ist das nicht wundervoll Andokai?? Erwartungsvoll blickte ihr Vater sie an.
?Nein, ist es nicht.?
Das L?cheln erstarrte auf seinen Z?gen. ?Wie bitte? Was meinst du Schatz??
Sie sah ihm fest ins Gesicht und wiederholte. ?Nein, es ist nicht wundervoll. Ich werde Jiftach nicht heiraten Vater. Niemals.?
Ihr Vater bewegte sich so schnell dass sie im ersten Moment nicht wusste wie ihr geschah bevor ihr Kopf in grellem Schmerz explodierte und sie sich auf dem Boden wiederfand. ?ber ihr stand ihr Vater, das Gesicht vom Alkohol noch ger?tet, in der Hand erhoben das Holzbrett, auf dem eben noch ihr Fr?hst?ck gelegen hatte und mit dem er ihr ins Gesicht geschlagen hatte.
?Was hast du gesagt Balg? WAS? Sag es noch einmal!?
Sie blickte ihm immer noch fest in die Augen, mit einer Hand tastete sie nach dem d?nnen Blutfaden der von ihrer Stirn floss.
?Ich werde ihn nicht heiraten Vater. Niemals.?
Wieder schlug die Hand mit dem Brett auf sie nieder, diesmal auf den Hinterkopf. Sie widerstand dem Reflex die Augen zu schlie?en und den Kopf mit ihrem Arm zu sch?tzen und blickte ihm weiter in die Augen.
?Und ob du wirst! Du wirst ihn heiraten, und du wirst l?cheln dabei und dich bei mir bedanken!?
?Niemals Vater! Ich werde ihn nicht heiraten! Lieber sterbe ich!?
Wieder sauste die Hand auf sie herab, diesmal hob sie den linken Arm vors Gesicht um sich zu sch?tzen und ihr K?rper explodierte in Schmerz als das Brett auf ihren Unterarm prallte und ein lautes Krachen ert?nte.
?Das kannst du haben, D?monenbalg, das kannst du haben! Sie haben alle immer gesagt es ist ein gutes Omen, es ist ein Wunder, aber ich hab ihn immer gesehen, den D?mon der aus dir hervorlinst und uns alle nach und nach vergiftet. Jetzt zeigst du also dein wahres Gesicht D?monenhure! Ich frage dich noch einmal: Wirst du tun was ich sage??
Andokai schien es als w?re bei den Worten ihres Vaters jedes Quentchen Kraft aus ihr gewichen, das einzige Gef?hl das noch in ihr war, war der pulsierende Schmerz der von ihrem Arm durch ihren K?rper str?mte.
Schon fr?her einmal hatte jemand diese schrecklichen Dinge zu ihr gesagt, hatte behauptet sie sei das Kind eines D?mons, nur dadurch h?tte sie den Sturm bes?nftigen k?nnen, denn sie selber h?tte ihn ?ber das Dorf gebracht. Es war eine alte Frau gewesen, die, als Andokai acht Jahre alt wurde gerade im sterben lag. Sie warf dem kleinen M?dchen diese schlimmen Dinge an den Kopf, doch niemand hatte dem Geschw?tz der Alten zum Gl?ck gr??ere Beachtung geschenkt, da sie ihr ganzes Leben lang hinter allem und ?berall D?monen zu sehen geglaubt hatte.
Doch jetzt ihr eigener Vater, ihre eigenen Eltern? Das war zu viel f?r sie, sie wollte dass das alles endlich ein Ende hatte.
Ihr Vater war es der ihr nun vorkam wie einer der D?monen aus Arundels Geschichten. Sein Gesicht war feuerrot vor Zorn und vom Alkohol, seine Augen verquollen und blutunterlaufen blitzen sie zornig an und mit erhobenen Armen stand er ?ber ihr, bereit wieder zu zu schlagen.
?Niemals?? fl?sterte sie und schloss die Augen in Erwartung eines finalen Schlages der all ihre Probleme f?r immer l?sen w?rde.
Iljoscha br?llte auf und setzte zu einem letzten Schlag an, der in seiner Wucht den zarten Kopf seiner Tochter in Tr?mmer zerschmettern musste, da fiel ihm seine Frau in den Arm.
?Iljoscha, ich bitte dich! Sie ist unser Kind! Und wenn sie tot ist wird sie Jiftach erst recht nicht heiraten k?nnen!?
Iljoscha wirbelte in der Bewegung herum und schlug seiner Frau vor die Brust dass sie quer durch den Raum taumelte, strauchelte und zu Boden st?rzte.
?Was f?llt dir ein Weib mich anzugreifen? Du auch noch Weib, du auch noch???
Doch die Ablenkung von Andokai schien ihn wieder etwas mehr zur Besinnung zu bringen, er lie? das Brett sinken und stellte es auf den Tisch zur?ck.
?Aber du hast recht Weib, tot bringt sie nur noch mehr ?rger als Lebendig.? Er trat noch einmal nach der am Boden kauernden Andokai, die nur noch mit einem Wimmern reagierte, dann packte er sie am Arm und riss sie hoch.
Der Schmerz, als er sie an ihrem gebrochenen Arm hochzog lie? sie gellend aufschreien, dann sank sie bewusstlos ?ber der Schulter ihres Vaters zusammen.
29.7.05 20:00


Andokai - Sturmt?nzerin

II

Sie rannte hinaus in die Nacht, raus aus dem Dorf und in den Wald hinein. Ihre R?cke flatterten und der Wind zerrte an ihrem langen Haar, sie war halb blind von den Zornestr?nen in ihren Augen, doch sie musste nichts sehen um ihren Weg zu finden. Sie war ihn so oft gegangen, zu jeder Jahreszeit, jeder Tag- oder Nachtzeit, sie w?rde ihn problemlos auch mit geschlossenen Augen finden.
Immer tiefer in den Wald hinein, dem Weg entlang bis zu der kleinen Br?cke, wo der Bach den Weg kreuzte. Von hier aus folgte sie dem Bachlauf aufw?rts immer weiter. An seiner breitesten Stelle, hier war der Bach fast vier Schritt breit, hatte sich eine kleine Landzunge gebildet, eine fr?here Sandbank auf der nun zwei kleine B?umchen wuchsen. Der Wald war um diese Stelle herum so dicht, dass sie von au?erhalb kaum zu erkennen war. Nur wenn man sich gewaltsam durch das Unterholzgestr?pp schlug, oder den gut versteckten kleinen Weg fand, hatte man freien Blick auf die Kleine Halbinsel.
Andokai hatte sie zuf?lligerweise entdeckt, als sie vor vielen Jahren im Wald Pilze sammelte. Seither war dies hier ihr Zufluchtsort, sie kam beinahe t?glich hierher. Oft ?bernachtete sie auch hier, schlich sich nachts heimlich aus ihrem Fenster um hier zu schlafen und im morgengrauen mit den V?geln aufzuwachen und wieder in ihr Zimmer zur?ck zu kehren bevor ihre Eltern etwas davon bemerkten.

Erleichtert und ersch?pft von dem langen Laufen lie? sie sich in die weiche Erde unter den B?umchen fallen. Die Anstrengung hatte den Zorn verrauchen lassen und nur eine tiefe Verzweiflung zur?ckgelassen, die ihr den Atem raubte und drohte ihre Gedanken zu l?hmen. Doch sie wollte das nicht zulassen, sie w?rde ihr nicht nachgeben. Sie legte ihren ?bermantel ab, so dass sie nur noch ihr leinenes Unterkleid trug und streifte die Schuhe von den F??en.
M?hsam und schnaufend rappelte sie sich hoch und setzte sich an den kleinen Holzstapel, der bereits auf sie wartete. Jedes mal bevor sie das Inselchen verlie? holte sie neues Brennholz aus dem Wald und stapelte es auf, damit die Insel, der Bach und der Wald wussten dass sie bald wieder kommen w?rde.

Trotz des starken Windes der die B?ume sch?ttelte und an ihrer Kleidung und ihrem Haar zerrte, gelang es ihr einfach und schnell ein Feuer zu entfachen und innerhalb weniger Augenblicke loderte es hell empor. Andokai schloss die Augen und erhob sich langsam. Sie leerte ihren Kopf von allen Gedanken, von allen Sorgen und war einfach nur da in diesem Augenblick. Die Arme nach oben gestreckt als wollte sie die wenigen sichtbaren Sterne ergreifen, stand sie regungslos f?r lange Zeit.
Sie f?hlte nur den Wind, der sie umwehte, fordernd und doch z?rtlich, stark aber sanft ihren K?rper umspielte, ihr Haar streichelte. Die Erde unter ihren blo?en F??en war angenehm weich und kitzelte sie, sie bewegte ihre Zehen um sich noch tiefer einzugraben, einen Moment f?hlte sie das leichte kitzeln vieler kleiner Beine eines K?fers, der aus der Erde ?ber ihren Fu? krabbelte und wieder verschwand. Sie h?rte das Pl?tschern des Wassers, dass an der Engstelle neben der Insel ?ber Steine sprudelte und f?hlte die einzelnen Gischttropfen die ihre Haut benetzten und in der Hitze des flackernden Feuers sofort verdampften und als Nebel von ihr wieder aufstiegen. Sie h?rte das Rascheln der Bl?tter und das Knarren der ?ste im Wind und wusste, sie war sie selbst.
Das alles hier war sie und das alles hier nahm sie so wie sie war, sie selbst, nur sie.

Lange Zeit stand sie so, regungslos, die Arme zum Himmel gestreckt, die Nacht in sich aufnehmend, die W?rme des Feuers, die St?rke und Sanftheit des Windes, die K?hle des Wassers und die Geborgenheit die Erde und B?ume vermittelten.

Erst als das Feuer immer kleiner wurde und drohte in den Windb?en zu erl?schen erwachte sie aus ihrer Starre und lie? sich auf die Erde fallen. Sie legte etwas Holz nach und starrte in die wieder auflodernden Flammen.

Es kamen h?ufig Wanderer in das Dorf, Reisende und Abenteurer, die von Throal auszogen um Barsaive neu zu erobern. Sie machten unterwegs in Kirschgrube halt, um ihre Vorr?te noch einmal aufzufrischen bevor sie die zivilisierteren Gebiete verlie?en.
Die meisten von ihnen hielten sich nicht lange mit dem Dorf und seinen Bewohnern auf, doch vor einigen Monden war ein Wanderer gekommen der irgendwie anders gewesen war und hatte Andokais Aufmerksamkeit erregt, so dass sie vor dem Gesch?ft ihres Vaters auf den Stufen sa?, um noch einmal einen Blick auf den Fremden werfen zu k?nnen, bevor er wieder verschwand.
Der Mann war klein und von schm?chtiger Statur, doch bewegte er sich mit einem Selbstvertrauen als w?re er der st?rkste Mann der Welt und nichts k?nnte ihm etwas anhaben. Er trug eine halblange graue Robe, die mit blauen Wellen und roten Dreiecken, wei?en Wirbeln, braunen Vierecken und gr?nen Bl?ttern kunstvoll bestickt war. Obwohl es vollkommen windstill und dr?ckend hei? war an diesem Tag, schien es als w?rde ein st?ndiger Windsto? um ihn sein, seine Kleider aufbl?hen und in seinem schwarzen Haar spielen.
Sie war froh noch einen Blick auf ihn werfen zu k?nnen als er den Laden verlie?, doch zu ihrem erstaunen setzte er sich pl?tzlich neben sie und sah sie aufmerksam an. Seine wasserblauen Augen schienen st?ndig in Bewegung zu sein und doch ununterbrochen in die ihren zu Blicken. Ein leises L?cheln umspielte seinen d?nnen Mund.
?Ich habe dich gesehen heute Nacht. Ich hatte mein Lager in der N?he aufgeschlagen und der Wind hat mir zugefl?stert dass du da bist,? sagte der Fremde.
Andokai erstarrte und ihr blasses Gesicht f?rbte sich rot. Sie versuchte ihren Blick von dem des Fremden zu l?sen, doch es gelang ihr nicht, irgendwie wollte sie es gar nicht.
Er wusste dass sie in der Nacht wieder auf ihrem Inselchen gewesen war, er hatte sie also gesehen. Aber wie es aussah, hatte er sie noch nicht an ihre Eltern verraten, ansonsten w?re sie schon lange ins Haus gezerrt worden. Was wollte er also sonst von ihr?
Sein Blick lag weiter forschend auf ihr. ?Du bist gerne dort, nicht wahr? Und oft? Der Wind hat mir erz?hlt du sprichst mit ihm und mit den anderen, dem Wasser, der Erde, dem Feuer und den B?umen, erz?hlst ihnen deine Sorgen und hoffst auf eine Antwort.?
Die R?te in Andokais Gesicht wurde noch dunkler, doch der Fremde lie? sich nicht beirren und sprach weiter. Er sprach und sprach, erz?hlte und fragte und Andokai antwortete bereitwillig und vollkommen ehrlich, erz?hlte dem Fremden Dinge, die niemand sonst von ihr wusste.
Und er erz?hlte ihr, dass er fr?her ebenso gewesen war wie sie, anders als die anderen und eingesperrt in einer Welt die sie nicht verstand, dass er in der Welt des Wassers, des Windes und der anderen Elemente Zuflucht suchte. Dass er weggegangen war aus seinem Dorf in die gro?e Stadt Throal und dort einen Meister fand, der sein Talent entdeckte und ihn den Umgang mit den Elementen und den Elementaren lehrte, ihm das gro?e und wichtige Gleichgewicht der Elemente in allem Offenbarte und ihn zu einem Elementaristen ausbildete.
Er stellte ihr Fragen zu ihrem Leben, ihren Gedanken, ihren n?chtlichen Ausfl?gen in den Wald, und Andokai beantwortete sie mit einer Ehrlichkeit die sie noch niemals jemandem entgegengebracht hatte und er zeigte ihr Verst?ndnis wie sie es noch niemals erfahren hatte.
Sie h?tte f?r den Rest ihres Lebens dort mit ihm Sitzen k?nnen und seiner Stimme lauschen, in der sie glaubte leise das S?useln des Windes zu h?ren. Doch die Stimme ihres Vaters, der sie herein rief, riss sie aus dem Gespr?ch und dem Zauber der Stimme des Fremden.
Dieser erhob sich und streckte ihr die Hand entgegen um ihr ebenfalls auf zu helfen. ?Ich muss mich nun verabschieden, ich werde so bald wie m?glich zur?ck in Throal erwartet.? Die Entt?uschung zeichnete sichtbare Spuren auf Andokais Gesicht. Forschend sah er sie an. ?Solltest du jemals nach Throal kommen und nicht wissen wohin, dann erkundige dich im Basar nach Lorlon Gendsen. Ich nehme gerne neue Sch?ler auf? und ich glaube es steckt jede Menge Talent in dir.? Mit einem letzten Zwinkern seiner blauen Augen drehte er sich um und ging den Weg entlang zum Dorf hinaus ohne sich auch nur noch ein einziges Mal umzudrehen.

Seit dieser Begegnung schien Andokai ihr ganzes Leben in diesem Dorf und all die Menschen um sie herum noch um vieles trostloser und schrecklicher als bisher. Und auch jetzt wieder, w?hrend sie hier am Feuer sa? und der Wind, die B?ume, die Erde und das Wasser einen Schutzschild um sie bildeten, der die Aussenwelt von ihr fern hielt, gingen ihr immer und immer wieder die Worte des Elementaristen im Kopf herum. Eine Elementaristin werden, in Throal leben und die Welt entdecken. Das war es doch, das war es worauf sie immer gewartet hatte, das war es, das Gr??ere, das H?here nach dem sie immer gestrebt hatte.
Doch ihre Eltern w?rden sie niemals gehen lassen, sie hatten ihre eigenen Pl?ne f?r sie und niemals, niemals w?rden sie ihr Einverst?ndnis dazu geben, dass sie eine Elementaristin werden w?rde. Magisch begabte waren zwar in Barsaive fast Alltag, doch hier im Dorf gab es au?er Arundel, die leichte magische F?higkeiten nutzen konnte wenn sie ihre Geschichten erz?hlte, niemanden der dazu in der Lage Magie zu wirken.
Diese wundervolle Zukunft stand vor ihr wie ein leuchtender Stern, doch wie die Sterne war sie unerreichbar f?r sie. Da waren ihre Eltern, die so viel von ihr erwarteten, und die sie nicht entt?uschen durfte, nicht entt?uschen konnte. Und all die Leute im Dorf, f?r die sie der Garant f?r eine rosige Zukunft war. Eine rosige Zukunft f?r alle, nur nicht f?r sie selbst.

Mit einem tiefen Seufzen l?schte sie das Feuer und erhob sich. Es w?rde bald hell werden und sie m?sste zur?ck. Sie w?rde jede Menge ?rger bekommen, dass sie die Feier einfach so verlassen hatte und die Nacht weggeblieben war. Ihr Vater war ?ber solche Sachen stets sehr ungehalten und sie hoffte ihre Mutter w?rde sie zumindest vor dem Stubenarrest bewahren.
Sie sammelte noch schnell frisches Holz und stapelte es zu einem neuen Lagerfeuer hoch, das nur darauf wartete entz?ndet zu werden, dann verlie? sie die nun dunkle Lichtung mit einem letzten Blick zur?ck.

29.7.05 19:59


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